Elektronik

Intelligent Fensterheben - damit Sie nicht unter Druck geraten

Die Faszination am Automobil soll beständig durch technische Weiterentwicklung und höheren Kundennutzen untermauert werden. Vor diesem Hintergrund kommt der Sicherheits- und Komforttechnologie durch konsequenten Einsatz elektronischer Baugruppen eine immer größere Bedeutung zu. Heute sind fast alle neu zugelassenen Pkw mit elektrisch angetriebenen Fensterhebern ausgestattet. Deren Funktionen sind längst nicht mehr auf das Öffnen und Schließen der Scheibe beschränkt.


So werden Scheiben beim Öffnen und Schließen von rahmenlosen Türen über eine „Kurzhubfunktion“ automatisch aus der bzw. in die Scheibendichtung gefahren. Es kann ein vordefinierter Spalt geöffnet bzw. geschlossen werden, wie beispielsweise ein kleiner „Raucherspalt“. Fondscheiben können vom Fahrersitz aus „blind“ bedient werden. Bei Cabrios verfahren die Scheiben automatisch, während das Verdeck geöffnet oder geschlossen wird. Derartige Funktionalitäten werden durch die Kommunikation zwischen Fensterheber-Mechanik und elektronischen Steuergeräten ermöglicht.

Stellt man sich nun die Fülle an Funktionen vor, die von einem modernen Fahrzeug ohne besondere Aufmerksamkeit des Bedieners selbstständig ausgeführt werden, so wird deutlich, wie sensibel oder mit wie viel „Intelligenz“ solche Baugruppen ausgestattet sein müssen.

KÜSTER hat sich dieser Forderung gestellt. Ein erstes und im Markt sehr erfolgreiches Resultat ist die KÜSTER PLL-Schließkraftbegrenzungselektronik. Darüber hinaus findet eine konsequente Weiterentwicklung in Richtung komplette Türsteuergeräte statt.


KÜSTER PLL Einklemmschutz

Elektrische Fensterhebersysteme ohne Schließkraftbegrenzung können unter Umständen sehr unangenehme Folgen haben. Deshalb arbeiten KÜSTER-Fensterheber intelligent und bieten weitreichenden Schutz.

Durch die KÜSTER PLL-Schließkraftbegrenzung werden Objekte zuverlässig und sensibel detektiert und im Einklemmfall ein sofortiges Zurückfahren der Scheibe eingeleitet.


Gemäß den Gesetzesforderungen darf die Einklemmkraft beim Fensterschließen 100 Newton unter bestimmten Bedingungen nicht übersteigen. Das KÜSTER-Konzept ist so ausgelegt, dass weiche oder nachgebende Hindernisse unterhalb dieses Wertes frühzeitig erkannt werden und nur soweit „unter Druck geraten“, wie zum Erkennen notwendig ist. Dabei begrenzt die verwendete Technologie die Einklemmkraft auch unter ungünstigen Bedingungen in der Regel deutlich unter den erlaubten 100 N.
Die Elektronik wird an die türspezifischen Begebenheiten eines Fahrzeugs angepasst, so dass jeder zusätzliche Widerstand als Veränderung in die Berechnung eingeht. Auch die Steuerung kann sich veränderten Bedingungen, etwa den Reibungswiderständen beim Hochfahren eines Fensters oder den Schwankungen der Bordnetzspannung, anpassen und gewährleistet gleichbleibenden Schutz.

Dabei ist die KÜSTER PLL-Schließkraftbegrenzung nicht auf Standardseitenscheiben beschränkt, sondern arbeitet auch bei Dreieckscheiben für Fondfensterheber von Cabrios oder Coupés und den sich dabei sowohl beim Öffnen als auch beim Schließen ergebenden sichelförmigen Spalten zuverlässig. Dabei werden Einklemmfälle in beide Richtungen – auf und ab – sicher detektiert.

 

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